
Magazin Einmalig 23
"Einmalig" das Corporate Magazin der Bundesdruckerei, Ausgabe 23 zum Thema Raum
Editorial Design
Corporate Magazin
Kunde
Die Bundesdruckerei-Gruppe
Branche
Technologieunternehmen
Jahr
2024
Projektdauer
1 Jahr
Rolle
Artdirektion
Umfang
Artdirektion, Konzeption + Gestaltung
Kontext
während meiner Zeit bei Profilwerkstatt GmbH
Kontext
Das Kundenmagazin „Einmalig“ steht für anspruchsvolles Corporate Publishing und schafft mit jeder seiner Ausgaben ein Unikat. Die Ausgabe „Einmalig Nr. 23“ lotet das Monothema „Raum“ in allen seinen Facetten aus.


Ansatz
Die Geschichten sind anschlussfähig an die Themen, die Marke und das Image des Unternehmens. Gestalterisch nutzt die Publikation alle Freiheiten, um aus der Regelkommunikation herauszuragen und im Wortsinn in jeder Ausgabe „Einmalig“ zu sein. Editorial Design und journalistisches Storytelling spielen eine Schlüsselrolle, um die kommunikativen Botschaften des Unternehmens überzeugend, glaubwürdig und emotional zu vermitteln.


Lösung
Das Magazin gliedert sich in sechs Kapitel bzw. Hefte, von denen jedes das Thema „Raum“ inhaltlich und visuell auf eigene Weise interpretiert und auf eine neue Ebene hebt. Die Kapitel tragen die Titel „der begrenzte Raum“, „der geregelte Raum“, „der sich wandelnde Raum“, „der unendliche Raum“ und „der virtuelle Raum“. Das erste Kapitel bildet den Start und hat keinen eigenen Titel; es beschäftigt sich mit Themen rund um die Bundesdruckerei.
In den folgenden Kapiteln wird der Begriff „Raum“ jeweils mit anderen Inhalten verknüpft: So zeigt etwa eine Infografik in Posterform die Gegenüberstellung von Singapur und Finnland – zwei Länder mit gleicher Bevölkerungszahl, aber enorm unterschiedlichen Flächen. Ein weiteres Kapitel widmet sich dem Thema Spiele als eigenem Raum mit eigenen Regeln. Im Kapitel „Virtueller Raum“ geht es um Identitätsdiebstahl; hier wird eine Geschichte aus drei Perspektiven erzählt – aus der Sicht von Täter, Opfer und Polizei.
Jedes Kapitelcover ist mit einer eigenen geometrischen Form und Farbe versehen, deren Muster das jeweilige Thema aufgreift. Diese Formen tauchen auch auf dem Umschlag des Gesamtmagazins wieder auf.


Fazit
Das Editorial-Projekt entstand über einen Zeitraum von rund einem Jahr – von der intensiven Konzeptionsphase bis zum druckfrischen Magazin. Gemeinsam mit zwei weiteren Art Direktorinnen und der Redaktion entwickelten wir verschiedene Formate und Kapitel, die das Thema Raum aus unterschiedlichen Perspektiven erzählen. Besonders wertvoll war dabei das Vertrauen der Bundesdruckerei, das uns einen großen kreativen Freiraum ermöglichte – eine seltene Qualität in Kundenprojekten. Dadurch konnten wir gestalterisch experimentieren und ein außergewöhnliches Printformat realisieren.
Credits
Diese Projekt ist wären meiner Zeit bei der Profilwerkstatt entstanden, an dem viele talentierte Leute zusammengearbeitet haben. Das visuelle Konzept haben zwei Kolleg:innen entwickelt: Katharina Slomka und Marie Bach, darauf aufbauend habe ich drei Kapitel ausgearbeitet, die Covergestaltung der einzelnen Kapitel und Anteile der Artdirektion übernommen.
Bildnachweis: Die verwendeten Referenzfotos sind Eigentum der Profilwerkstatt und werden hier ausschließlich zu Referenzzwecken gezeigt.


